SVO ist das Team mit einer speziellen Bilanz – TSV Ilshofen vs SV Oberachern, Samstag, 15 Uhr

Gestern Abend wollten die Oberligaspieler des TSV Ilshofen den entscheidenden Test machen. Sie wollten überprüfen, ob sie die Begegnung mit dem SV Oberachern auf Naturrasen austragen können. Die Witterung ist so gut, dass es zumindest nicht ausgeschlossen ist. „Prinzipiell habe ich es lieber, wenn man den Rasen und die Erde darunter riechen kann“, drückt sich Ilshofens Spielertrainer Ralf Kettemann aus.

Sollte der Test positiv sein, wäre das ein Novum, zumindest seitdem es den Kunstrasenplatz gibt. Denn der Naturrasen ist alt und verträgt nur wenig Wasser. So musste Ilshofen in den vergangenen Jahren meist bis in den April hinein auf dem künstlichen Untergrund spielen.

13 Niederlagen in Folge

Mit dem SV Oberachern präsentiert sich eine Mannschaft, die im übertragenen Sinn Tag und Nacht verkörpert. Der Tag sind die Heimspiele. 26 Punkte hat der SVO in dieser Saison bislang geholt, 26 davon zu Hause. Auswärts dagegen steht immer noch die Null bei 6:26 Toren. „Das ist schon sehr speziell“, meint Ralf Kettemann dazu. Saisonübergreifend wartet Oberachern sogar seit 13 Spielen auf einen Punktgewinn in  der Fremde.

Doch beim SVO ist man zuversichtlich, dass in Ilshofen diese Serie beendet wird. Schon bei den Stuttgarter Kickers zeigte die Mannschaft von Trainer Mark Lerandy eine gute Leistung, verlor unglücklich 0:1. „Wir werden nach Ilshofen fahren, um die ersten Auswärtspunkte einzufahren“, stellt der Trainer klar.

Sein Gegenüber Ralf Kettemann, der nach seinem auskurierten Infekt gegen Oberachern wieder im Kader steht, stellt unmissverständlich klar, dass sich seine Mannschaft auf einen harten Kampf einstellen muss. In Nöttingen habe Ilshofen insgesamt ordentlich gespielt, allerdings zu viele Zweikämpfe verloren. „Dazu zählen auch die Fouls. Wir haben 17 Freistöße für den Gegner produziert.“ Das sei schlicht zu viel.

Der TSV Ilshofen muss morgen neben Jonas Wieszt, Tim Michael, Julian Baumann, Kevin Lehanka und Dominik Rummler auch auf Lukas Lienert verzichten.