Mehr als 2000 Fans wollen den TSV sehen – Stuttgarter Kickers vs TSV Ilshofen, 6. April, 14 Uhr

Ende September des vergangenen Jahres musste der TSV Ilshofen erstmals in seiner Vereinsgeschichte ein Ligaspiel mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen bestreiten. Der tief gefallene Traditionsclub Stuttgarter Kickers war zu Gast.

Ilshofens Sportlicher Leiter Dario Caeiro kann sich gut erinnern. „Es war damals schon ein gewisser Aufwand, aber so sind nun mal die Regularien. Im Nachhinein würde ich sagen, dass es diese gegen die Kickers nicht gebraucht hätte. Die haben sich alle völlig friedlich und freundlich verhalten. Aber es gibt eben auch andere Gäste, wo solche Maßnahmen wie ein separater Eingang sinnvoll sind.“

Bilder auf dem Smartphone

Das Spiel gegen die Kickers hat Caeiro auch deshalb gut in Erinnerung, weil der TSV damals so etwas wie Profiluft schnupperte. „Die Kickers kamen mit ihrem eigenen Mannschaftsbus, auf dem auch groß das Kickers-Logo prangte. Davon habe ich heute noch Aufnahmen auf meinem Smartphone.“ In guter Erinnerung ist auch das Spiel. „Wir haben hervorragend gespielt und nur unglücklich 0:1 verloren.“ Das gute Spiel soll sich nun beim Auftritt im Stadion auf der Waldau wiederholen.

„Das wird etwas Besonderes. Wir spielen vor bis zu 2500 Zuschauern. Zum Glück kennen wir dieses geile Stadion vom WFV-Pokalfinale“, meint Caeiro mit hörbarer Vorfreude. Er hofft, dass viele Ilshofener im roten T-Shirt ihre Mannschaft begleiten.

Die Ilshofener sind beim Tabellenführer Außenseiter. Kickers-Trainer Tobias Flitsch hat alle Spieler zur Verfügung. Das kann Ralf Kettemann, der bis heute auf einem Trainerlehrgang ist, nicht vorweisen. Von den drei Torhütern ist nur Karel Nowak fit, sodass Fabian Halder von der zweiten Mannschaft auf der Bank Platz nehmen wird. Florian Weidner war bis Mitte der Woche noch krank, sein Einsatz erscheint genauso unwahrscheinlich wie der von Stürmer Lukas Lindner.

So groß die Unterschiede zwischen dem Club aus der Landeshauptstadt und dem Dorfverein auch sein mögen: Caeiro macht deutlich, dass der Zwölfte einen Punkt mitnehmen möchte.