In guter Erinnerung – TSV Ilshofen vs Normannin Gmünd 14. Mai 15.30 Uhr

Mit dem Tabellenfünften Normannia Gmünd präsentiert sich eine spielstarke Mannschaft in Ilshofen. Der TSV kann wieder mit Paul Weber planen.

Nein, entspannt sei er ganz gewiss nicht, gibt Ralf Kettemann zu. Der Spielertrainer des TSV Ilshofen weiß um die Statistik. In den vergangenen fünf Partien hat der TSV viermal verloren, dabei jeweils mit einem Tor Unterschied. „Eigentlich spielen wir abgesehen von der zweiten Hälfte gegen Hall ganz ordentlich. Hätten wir fünf Punkte aus diesen Spielen geholt, würde ich das als angemessen erachten.“

Doch Ilshofen tat sich zuletzt etwas schwer, Torchancen zu erspielen. Das gilt auch für das Gastspiel in Albstadt, das der TSV mit 0:1 verlor. „Diese Niederlage tat richtig weh, da wir das bessere Team waren“, meint Kettemann. Paul Weber, der rotgesperrt zuschauen musste, wurde schmerzlich vermisst. Er wird aber gegen Gmünd wieder dabei sein.

Reichlich geärgert hat sich die Normannia nach dem emotionsreichen 0:1 gegen den TSV Essingen. Gabriel Simion und Benjamin Barth flogen vom Platz und fehlen nun in Ilshofen. Zudem soll der Gegentreffer aus einer Abseitsposition erzielt worden sein. Der Schiedsrichter-Assistent hatte das auch angezeigt, war jedoch vom Unparteiischen überstimmt worden. In der Schlussphase warf Gmünd mit neun Mann alles nach vorne. „Der Ausgleich wäre verdient gewesen“, wird Beniamino Molinari auf der Gmünder Homepage zitiert. Der Trainer war gestern telefonisch nicht zu erreichen.

Im Hinspiel gewann Ilshofen mit 2:0. Kettemann erinnert sich gerne daran, nicht nur, weil sein Team ein sehr gutes Spiel machte. „Zwar hatten wir auch etwas Glück. Aber wir hatten in der Woche zuvor 3:5 gegen Albstadt verloren und wollten defensiv besser stehen. Das gelang uns hervorragend.“

Mit Gmünd kommt ein spielstarker Gegner. „Die wollen nicht nur Fußballspielen, die können es auch“, drückt sich Kettemann aus. Zwar hat er den Gegner nun schon längere Zeit nicht beobachten können, doch Trainer Molinari ist bekannt dafür, sein System nicht radikal zu ändern.

Das macht auch das Ilshofener Duo Ralf Kettemann/Wolfgang Guja nicht. Nach wie vor müssen sie auf den weiterhin verletzten Kapitän Patrick Frey verzichten. „Er hat in dieser Saison gerade sieben Spiele mitmachen können. Uns fehlt er als Typ sehr.“ Ilshofen ist nicht bekannt dafür, lautstarke Spieler auf dem Platz zu haben. Kettemann hat aber ein gutes Gefühl. „Wir machen den Deckel drauf.“ Mit einem Sieg hätte der Aufsteiger den Klassenerhalt so gut wie sicher.

Info TSV Ilshofen – Normannia Gmünd, Samstag, 15.30 Uhr