„Freiburg, ja, da war doch was.“

Dario Caeiro, Vorstand Fußball des TSV Ilshofen muss lächeln. Natürlich sind ihm die Aufstiegsspiele gegen den Freiburger FC noch in guter Erinnerung. Im Juni 2018 stieg Ilshofen nach einem dramatischen 3:1-Sieg nach Verlängerung im Rückspiel gegen den Freiburger FC in die Oberliga auf.

Michael Hoskins war damals nicht dabei, doch der Trainer des TSV Ilshofen hat bei den Spielern, die vor knapp eineinhalb Jahren schon das TSV-Trikot trugen, nachgefragt. „Vergleichbar sind die Spiele aber nicht. Damals waren es K.-o.-Partien, jetzt sind es normale Begegnungen in der Liga.“

Bei den Nachfragen ging es Hoskins nicht um die emotionale Komponente, sondern um Informationen über den Gegner. Denn das Team des Freiburger FC hat sich nicht stark verändert. „Von den 15 damals in den beiden Spielen eingesetzten Spielern sind zehn noch dabei“, bestätigt Ralf Eckert, Trainer des Freiburger FC. Es sei eine „harte Prüfung“ für den FFC gewesen. In diesem Sommer schaffte der FFC im dritten Anlauf in der Relegation (gegen Hollenbach) den Sprung zurück in die Oberliga.

Bislang holte der FFC sechs Punkte, zuletzt aber gab es zwei Niederlagen. „Doch wir sind mehr als zufrieden. Man muss die Situation genauer betrachten. Wir haben dreimal hintereinander Relegation gespielt, hatten also dreimal nur neun Tage frei, bis die Vorbereitung auf die neue Runde wieder begann. Da ist der Körper in einem anderen Zustand als bei Spielern, die eine reguläre Sommerpause hatten.“

Mehr Zug im Training

Der Freiburger FC sieht sich als Talentschmiede und setzt auf den eigenen Nachwuchs. „Wir haben nicht die Möglichkeit, einen gestandenen Oberliga- oder gar Regionalligaspieler zu holen.“ Das Heimspiel gegen Ilshofen sei eines „auf Augenhöhe“, betont Ralf Eckert.

In Ilshofen hat man das 0:2 gegen Ravensburg aufgearbeitet. „Obwohl wir gerade zu Beginn schlecht waren, haben wir uns dennoch Chancen erarbeitet“, stellt Michael Hoskins das Positive heraus. Was ihn besonders freut: Im Training sei wieder richtig Zug drin. „Unser Ziel muss es sein, immer auf diesem Level und mit dieser Motivation zu trainieren.“

In Freiburg wird Torwart Jonas Wieszt fehlen, der sich gegen Ravensburg eine tiefe Fleischwunde zuzog, die mit sechs Stichen genäht wurde. Da sich Valentin Dambach zudem die Nase gebrochen hat, wird Karel Nowak in Freiburg das Tor hüten.

Info Freiburger FC – TSV Ilshofen, Samstag, 14.30 Uhr