„Die können uns wehtun“

Der Gegner kommt mit reichlich Verletzungssorgen. Nahezu eine komplette Mannschaft fehlt Nagolds Trainer Thomas Schwarz. Ilshofen will nach dem 0:2 in Berg wieder einen größeren Siegeswillen ausstrahlen.

Dass sein Team Letzter im Klassement ist, weiß Thomas Schwarz zwar, „aber angesichts der enormen Verletzungsproblematik schauen wir nicht auf die Tabelle“. Elf Spieler sind verletzt, sechs, sieben davon Stammpersonal“, so Schwarz, der nach zweieinhalb Jahren Pause wieder den Trainerposten beim VfL übernommen hat. „Ein Punkt für uns wäre eine Riesenüberraschung.“ Nach der Winterpause setzte es zwei Niederlagen für Nagold, zuletzt ein 1:5 gegen Essingen. Da habe sein Team lange Zeit gut mitgespielt. „Hätten wir beim Stand von 0:0 nicht einen Elfmeter verschossen, wäre das Spiel anders gelaufen“, glaubt Schwarz.
Nicht nur deshalb meint Ilshofens Spielertrainer Ralf Kettemann, dass seinem Team ein hartes Spiel bevorsteht. „Auch bei Nagold laufen Spieler herum, die uns wehtun können.“ Damit ist selbstverständlich nicht die wörtliche Bedeutung gemeint. Kettemann will damit ausdrücken, dass der VfL gut Fußball spielen kann. Ilshofen hat das 0:2 in Berg vom vergangenen Wochenende abgehakt. Die Bedingungen auf dem Kunstrasen nennt Kettemann „interessant“, doch das sei nicht der Grund für die Niederlage gewesen. „Es war nicht ganz schlecht, aber der Siegeswillen war schon mal ausgeprägter bei uns.“ Diesen soll sein Team gegen Nagold wieder stärker zur Schau stellen.
Vor wenigen Tagen testete die Mannschaft die Bedingungen auf dem Naturrasen. Kettemann würde gerne dort spielen, da sein Team dann im Gegensatz zum engeren Kunstrasenplatz mehr Räume bekommen sollte. Verzichten muss der TSV auf Medet Gökdemir und Patrick Frey. Angeschlagen sind neben dem Spielertrainer Kettemann auch Jannis Gehring und Basri Tiryaki.
Info TSV Ilshofen – VfL Nagold, Samstag, 15 Uhr