Beim TSV Ilshofen stimmt die Grundordnung wieder – TSV Ilshofen vs Neckarsulmer SU, 30. März, 15 Uhr

Oberliga Baden-Württemberg: Zuhause gegen die Neckarsulmer Sport-Union

Keine 60 Kilometer liegen zwischen Ilshofen und Neckarsulm. Für Ober­liga-­Verhältnisse ist das eine geringe Entfernung, und doch gilt die Partie zwischen dem TSV Ilshofen und der Neckarsulmer Sport-Union nicht als ein Spiel mit besonderer „Derby-­Brisanz“. Zwar spielen mit Volkan Demir, Maximilian Gebert und Daniel Schmelzle drei ehemalige Ilshofener in Neckarsulm, aber viel mehr verbinde die beiden Vereine nicht, berichtet Ralf Kettemann.

Der Spielertrainer des TSV Ilshofen hat festgestellt, dass die Grundordnung seines Teams seit drei, vier Wochen wieder stabil ist. Das gilt auch für das Offensivspiel, „allerdings nur bis zu einem gewissen Bereich“, erklärt der 32-Jährige. Ganz vorne hakt es noch, deshalb ärgerte sich Kettemann besonders über die vergebene Konterchance in Gmünd kurz vor Schluss. „Diese haben wir aber aufgearbeitet, das Thema ist durch.“

Aktuell hat der TSV Ilshofen zwei Punkte mehr als die Neckars­ulmer, die am vergangenen Wochenende in der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer gegen Pforzheim erzielten. „Wir haben gelechzt nach diesem Sieg“, drückt es Neckarsulms Co-Trainer Thorsten Damm aus. Aufgrund einer heftigen Verletzungsmisere in der Vorrunde stehe Neckars­ulm nicht da, wo es stehen will. „Wenn dann im Winter alle wieder dabei sind, kann man eben nicht davon ausgehen, dass dann alles sofort wieder läuft. Das Tabellenbild bekommt man nicht so ohne Weiteres aus dem Kopf.“

Den TSV Ilshofen hat Damm aus der Ferne beobachtet. „Kette hat sich zuletzt wegen Krankheit etwas zurückgenommen. Er ist ein geiler Kicker, einer, der den Unterschied ausmacht.“

Während Neckarsulm mit dem gleichen Kader wie gegen Pforzheim anreisen wird, bangt Ilshofen um Lukas Lindner, dessen Fuß noch angeschwollen ist.